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Mittwoch, 31. August 2011
Rituale cisterciense Deutsch - 3. Buch, 10. Kapitel: Von den Horen während des Tages
[1.] Die Terz wird gewöhnlich, die Quadragesima und der Vigiltag von Pfingsten ausgenommen, stehend im oberen Teil des Chores gesungen, [und zwar] vor dem Hochamt, wobei die Altardiener bekleidet sind und im Presbyterium stehen. Die Brüder halten die Ordnung so ein wie zur Messe, so dass die Älteren dem Altar näher sind. An den Wochentagen der Quadragesima und am Vigiltag von Pfingsten wird [die Terz] im unteren Teil des Chores gesungen, wie die übrigen Horen auch. Zu welcher Zeit auch immer gesungen wird, so wird es durch ein doppeltes Zeichen angekündigt, wenn nicht ein anderes Offizium unmittelbar vorausgeht. Die Psalmen werden stehend gesungen. Der bekleidete Priester (da das Hochamt [ja direkt ] anschließt) singt aus dem Presbyterium das Kapitel und die Collecta, niedergeworfen oder sich haltend wie im Chor. Das Übrige wird gehalten wie zur Prim.
2. Die Sext wird nach der gleichen Art gesungen, immer im unteren Chor, nach der Messe; oder aber, wenn die Messe verlegt wird, nach der Terz: Mit dem Unterschied, dass der Priester sich nicht mit den heiligen Gewändern bekleidet. Der Hymnus wird vom Subinvitator angestimmt und das Kyrie eleyson vom ganzen Konvent.
3. Die Non wird auch mit einem doppelten Zeichen angezeigt und wie die Sext im unteren Chor stehend gesungen. An den Werktagen der Quadragesima (nicht an Festtagen), wenn das Hochamt unmittelbar vorausgeht, wird sie jedoch im oberen Teil gefeiert, wobei die Altardiener bekleidet sind und im Presbyterium stehen, wie zur Terz.
4. Die Vesper wird im unteren Teil des Chores gesungen, der Karsamstag ausgenommen. Die erste Antiphon stimmt gewöhnlich der Hebdomadar des Invitatoriums [der Invitator] an. Die zweite, wer vor [= an oberster Stelle] allen im anderen Chor steht, die Äbte ausgenommen. Die dritte der Subinvitator. Die vierte, wer der zweite im anderen Chor nach den Äbten ist. Wir stehen zum ersten und zum dritten Psalm, und wir sitzen zum zweiten und zum vierten. Das Übrige geschehe wie zu den Laudes, oben in Kapitel 3 und 5, es sei denn, in der Vesper wird ein großes Responsorium gesungen. Dann nämlich wenden wir uns einander zu, sobald der Vorsänger es zu singen beginnt; und wir stehen nur zum Altar gewendet, wenn sein Vers [gesungen wird].
Freitag, 1. Juli 2011
Rituale cisterciense Deutsch - 1. Buch, 1. Kapitel: Vom "Opus Dei"
Aus dem Rituale cisterciense (1892), Buch 1, Kap. 1:
1. Der Gottesdienst, der an den einzelnen Tagen zu den ihm eigenen und dafür bestimmten Stunden in unseren Kirchen und Oratorien gefeiert wird, ist ein zweifacher; es sind die Messe und das göttliche Offizium: Ihnen wohnen alle bei, bekleidet mit weißen Kukullen; die Studienhäuser sind davon ausgenommen, da in ihnen schwarze getragen werden, wo ihnen das zugestanden wurde. [Der Gottesdienst] wird jedoch nach Art und Gestalt des Missale und Breviers des Ordens verrichtet, nach den Gebräuchen und Gewohnheiten, die seit alters her überliefert sind.
2. Sowohl das nächtliche göttliche Offizium, als auch das des Tages ist ein dreifaches. Erstens das regulare oder kanonische, zweitens das von der Seligen [Jungfrau Maria], drittens das für die Verstorbenen. Und es wird auch von denen, die außerhalb des Mönchschores sich befinden, an einem rechten Ort, mit rechter Kleidung und zur rechten Zeit rezitiert nach dem Ritus des Ordens, und zwar (wenn es möglich ist) unter Einhaltung der regulären Zeremonien.
1. Der Gottesdienst, der an den einzelnen Tagen zu den ihm eigenen und dafür bestimmten Stunden in unseren Kirchen und Oratorien gefeiert wird, ist ein zweifacher; es sind die Messe und das göttliche Offizium: Ihnen wohnen alle bei, bekleidet mit weißen Kukullen; die Studienhäuser sind davon ausgenommen, da in ihnen schwarze getragen werden, wo ihnen das zugestanden wurde. [Der Gottesdienst] wird jedoch nach Art und Gestalt des Missale und Breviers des Ordens verrichtet, nach den Gebräuchen und Gewohnheiten, die seit alters her überliefert sind.
2. Sowohl das nächtliche göttliche Offizium, als auch das des Tages ist ein dreifaches. Erstens das regulare oder kanonische, zweitens das von der Seligen [Jungfrau Maria], drittens das für die Verstorbenen. Und es wird auch von denen, die außerhalb des Mönchschores sich befinden, an einem rechten Ort, mit rechter Kleidung und zur rechten Zeit rezitiert nach dem Ritus des Ordens, und zwar (wenn es möglich ist) unter Einhaltung der regulären Zeremonien.
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