Rituale cisterciense (1892), Buch 1, Kapitel 15:
[1.] Wenn jemand zu den Vigilien nach dem Ehre sei dem Vater des Psalms Kommt, laßt uns jubeln [Ps 94] oder zu den übrigen Horen nach dem Ehre sei dem Vater des ersten Psalms kommt, nehme er sich nicht heraus, sich dem Chor der Psalmen Singenden anzuschließen: Vielmehr trete er an die Stufe des Prebyteriums und erbitte zuerst die Venia, entweder mit bis zur Erde gebeugten Knien über den Artikeln (Fingerknöcheln) der Hände, oder nur mit bis zum Boden herabgeführten Armen, je nach [liturgischer] Zeit, wie in Kapitel 8 [beschrieben]. Darauf erst bleibe er stehen und gleiche sich dem Chor an, indem er sich verneigt beim Ehre sei dem Vater und sich zum Kyrie eleyson über der Stufe niederwirft oder sich [bis zur Höhe] der Knie verbeugt bis zum Ende der Hore. Wenn sie zu mehreren sind, stehe der Ältere in der Mitte.
2.Doch wenn sie vom Oberen durch ein Zeichen oder einen Laut die Erlaubnis bekommen, in die Stalle zu gehen, verneigen sie sich vor dem Altar und gehen so in ihre Stalle. Dort leisten sie Genugtuung (Satisfaktion) über die Artikel (Knöchel) der Hände. Wenn man jedoch sitzt, bleiben sie zwei Verse [stehen], bevor sie sich mit den anderen setzen.
3. Ein Abt tut Genugtuung (Satisfaktion) an der Stufe wie ein Mönch: ausgenommen, dass er ohne Erlaubnis (nachdem er ein Vater unser gebetet hat) nach der Genugtuung (Satisfaktion) durch die Mitte des Chores zu seinem Sitz geht. Es sei denn, ein anderer Abt ist im Chor, der ihn mit dem gewöhnlichen Zeichen ruft.
4. Doch wenn jemand zur Kollatslesung nicht herbeikommt, so dass er sich setzen kann, bevor gesprochen wird Du jedoch (Tu autem), so gesellt er sich zu den Psalmen Singenen im Chor. Doch wenn der Hymnus der Komplet begonnen wird, gehe er zur Stufe und verneige sich vor dem Altar, bleibe dort bis zum Ende des Herrengebets und des Glaubensbekenntnisses. Das Übrige hält er, wie es jene tun, die im Chor sind, es sei denn (wie gesagt wurde), er wird zurückgerufen.
5. Sooft jemand im Oratorium einen Fehler macht, indem er einen Buchstaben falsch [ausspricht] (denn für eine Note des Gesanges leisten wir keine Genugtuung), so leiste er Genugtuung (Satisfaktion) nur über den Artikeln (Knöcheln) der Finger, unbedeckten Hauptes am Ort, wo er steht, ohne seine rechten oder linken [Nachbarn] zu stören. Und gleichermaßen leiste Genugtuung (Satisfaktion) zwischen dem Sitz des Abtes und des Priors, wem beim Lesen des Evangeliums auf dem Analogium [Ambo] ein Fehler unterläuft.
6. Die in leichter Schuld sind, verneigen sich bzw. werfen sich nieder, wie oben gesagt, zum Kyrie eleyson, indem sie Genugtuung (Satisfaktion) leisten bis nach dem Dank sei Gott, [und zwar] in der Mitte vor der Presbyteriumsstufe. Wer jedoch eine schwere Schuld auf sich geladen hat und im Kapitelsaal [so] befunden wurde, werfe sich gleichermaßen in der Kirche zum Kyrie eleyson nieder: Doch am Ort, wo er steht, bis der Befehl vom Oberen aufgehoben wird.
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Sonntag, 21. August 2011
Montag, 18. Juli 2011
Rituale cisterciense Deutsch - 1. Buch, 9. Kapitel: Vom Kreuzzeichen
Rituale cisterciense (1892), 1. Buch, 9. Kapitel:
Vom Kreuzzeichen
Wir bezeichnen [bekreuzigen] uns mit der rechten Hand (die mit dem Kukullenärmel bedeckt ist) von der Stirn zur Brust und von der linken Schulter zur rechten, mit aufrecht stehendem Körper. 1. Nach dem Gebet, bevor wir uns vor dem Altar verneigen, zu Beginn aller kanonischen Horen vor dem Vers O Gott, komm mir zu Hilfe, und vor Converte nos [Richte uns aus] zur Komplet. 2. Vor dem Evangelium, nachdem wir geantwortet haben Ehre sei Dir, o Herr. 3. Zu diesen Worten des Hymnus der Engel [Gloria] Mit dem Heiligen Geist etc. 4. Zu diesen Worten des Trisagion [Sanctus]: Im Namen des Herrn. 5. Nachdem die Komplet gebetet wurde [und] der Priester singt Es segne etc. Zu anderen Gelegenheiten ist es nicht üblich, sich in der Gemeinschaft zu bezeichnen [bekreuzigen]. Der Abt jedoch bezeichnet sich alleine, wenn er feierlich segnet, zum Vers Unsere Hilfe, und gleichfalls der Priester vor dem Exorzismus des zu segnenden Salzes.
Vom Kreuzzeichen
Wir bezeichnen [bekreuzigen] uns mit der rechten Hand (die mit dem Kukullenärmel bedeckt ist) von der Stirn zur Brust und von der linken Schulter zur rechten, mit aufrecht stehendem Körper. 1. Nach dem Gebet, bevor wir uns vor dem Altar verneigen, zu Beginn aller kanonischen Horen vor dem Vers O Gott, komm mir zu Hilfe, und vor Converte nos [Richte uns aus] zur Komplet. 2. Vor dem Evangelium, nachdem wir geantwortet haben Ehre sei Dir, o Herr. 3. Zu diesen Worten des Hymnus der Engel [Gloria] Mit dem Heiligen Geist etc. 4. Zu diesen Worten des Trisagion [Sanctus]: Im Namen des Herrn. 5. Nachdem die Komplet gebetet wurde [und] der Priester singt Es segne etc. Zu anderen Gelegenheiten ist es nicht üblich, sich in der Gemeinschaft zu bezeichnen [bekreuzigen]. Der Abt jedoch bezeichnet sich alleine, wenn er feierlich segnet, zum Vers Unsere Hilfe, und gleichfalls der Priester vor dem Exorzismus des zu segnenden Salzes.
Samstag, 16. Juli 2011
Rituale cisterciense Deutsch - 1. Buch, 8. Kapitel (8-11): Wie die Brüder sich im Chor verhalten sollen
Rituale cisterciense (1892), 1. Buch, 8. Kapitel, 8.-11.:
8. Wir werfen uns nieder über die Formen [Pulte] mit gebeugten Knien, den übrigen Körper nach vorne gebeugt und mit enblößtem Haupt, die Hände unter der Brust gefaltet, die Füße nebeneinander stehend, an festfreien Tagen zu den Gebeten und zum Kyrie eleyson etc. Außerdem werfen wir uns ebenfalls nieder, [allerdings] auf die Knie und die Handknöchel, die auf den Boden berühren, einander zugewandt, zum Vers Gegrüßet seist du, Maria in ihrem Offizium, zum Englischen Gruß an festfreien Tagen außerhalb der Osterzeit etc. Dann werfen wir uns außerdem nieder mit dem ganzen, auf der Seite liegenden Körper zum Altar hin, indem der Arm den Kopf stützt, zu den sieben Bußpsalmen nach dem Begräbnis, zu der Litanei nach der Prozession am Freitag in der Quadragesima etc.
Wie die Venia zu erbitten ist
9. Wir erbitten die Venia, indem wir die Knöchel der Hände auf den Boden stützen, über dem Kukullen[saum] und ohne Beugen der Knie, wenn irgendeinem ein Fehler während des göttlichen Offiziums unterläuft etc. Diese Venia-Bitte nennen wir 'festlich' oder auch 'zu machen an Festtagen', da an Festtagen der Leser in den Vigilien nach den Lesungen und der Priester nach der Konventmesse auf diese Weise die Venia erbeten. 2. Deshalb auch [nennen wir sie 'festlich'], da an festfreien Tagen, das ist: an Ferialtagen außerhalb der Osterzeit, auch sie die Knie bis zum Boden beugen, wie auch die Hände, wie oben bei der zweiten Form der Prostration gesagt, weshalb also die Venia-Bitte, so vollzogen, 'wie an festfreien Tagen' genannt wird. Und auf diese Weise erbitten wir die Venia zur Erhebung der Hostie in der Messe und nach dem Agnus Dei. 3. Wir nennen es auch 'die Venia erbitten', wenn wir uns bei der Proklamation im Kapitelsaal oder zur Genugtuung im Refektorium mit dem ganzen Körper auf den Boden niederwerfen.
Von der Kniebeuge
10. Neben jener Kniebeugung, von der wir gesprochen haben bei der Prostration und der Venia-Bitte, beugen wir die Knie, den übrigen Körper zum Altar hin aufgerichtet, während der Meditation, zur Antiphon Unter deinen [Schutz und Schirm] etc. Wenn jedoch während des Evangeliums gesagt wird Und das Wort ist Fleisch geworden etc. oder wir im Presbyterium vor dem Allerheiligsten Sakrament hergehen, beugen wir nur ein Knie.
Vom Sitzen
11. Wir sitzen aber im chor mit über den Knien gefalteten oder gekreuzten Ärmeln zu den Psalmen, wie an ohrem Ort angegeben, zu den Lesungen, wenn mehrere gelesen werden und zu den folgenden Responsorien, zu den Prophetien, zur Epistel, zum Gradualgesang, zum Vers und zum Traktus in der Messe bis zum Evangelium, wenn nichts anderes vermerkt ist: Ausgenommen allerdings, wenn das Allerheiligste Sakrament ausgesetzt ist. Dann [sitzen wir] zum Mandatum [Fußwaschung am Samstag] und zur Kollation oder der Kompletlesung. Niemand jedoch setze sich, bis nicht der erste Vers des Psalms beendet wurde, und wenn das Ehre sei dem Vater zu sprechen ist, erhebe man sich nach der Pause des letzten Verses.
8. Wir werfen uns nieder über die Formen [Pulte] mit gebeugten Knien, den übrigen Körper nach vorne gebeugt und mit enblößtem Haupt, die Hände unter der Brust gefaltet, die Füße nebeneinander stehend, an festfreien Tagen zu den Gebeten und zum Kyrie eleyson etc. Außerdem werfen wir uns ebenfalls nieder, [allerdings] auf die Knie und die Handknöchel, die auf den Boden berühren, einander zugewandt, zum Vers Gegrüßet seist du, Maria in ihrem Offizium, zum Englischen Gruß an festfreien Tagen außerhalb der Osterzeit etc. Dann werfen wir uns außerdem nieder mit dem ganzen, auf der Seite liegenden Körper zum Altar hin, indem der Arm den Kopf stützt, zu den sieben Bußpsalmen nach dem Begräbnis, zu der Litanei nach der Prozession am Freitag in der Quadragesima etc.
Wie die Venia zu erbitten ist
9. Wir erbitten die Venia, indem wir die Knöchel der Hände auf den Boden stützen, über dem Kukullen[saum] und ohne Beugen der Knie, wenn irgendeinem ein Fehler während des göttlichen Offiziums unterläuft etc. Diese Venia-Bitte nennen wir 'festlich' oder auch 'zu machen an Festtagen', da an Festtagen der Leser in den Vigilien nach den Lesungen und der Priester nach der Konventmesse auf diese Weise die Venia erbeten. 2. Deshalb auch [nennen wir sie 'festlich'], da an festfreien Tagen, das ist: an Ferialtagen außerhalb der Osterzeit, auch sie die Knie bis zum Boden beugen, wie auch die Hände, wie oben bei der zweiten Form der Prostration gesagt, weshalb also die Venia-Bitte, so vollzogen, 'wie an festfreien Tagen' genannt wird. Und auf diese Weise erbitten wir die Venia zur Erhebung der Hostie in der Messe und nach dem Agnus Dei. 3. Wir nennen es auch 'die Venia erbitten', wenn wir uns bei der Proklamation im Kapitelsaal oder zur Genugtuung im Refektorium mit dem ganzen Körper auf den Boden niederwerfen.
Von der Kniebeuge
10. Neben jener Kniebeugung, von der wir gesprochen haben bei der Prostration und der Venia-Bitte, beugen wir die Knie, den übrigen Körper zum Altar hin aufgerichtet, während der Meditation, zur Antiphon Unter deinen [Schutz und Schirm] etc. Wenn jedoch während des Evangeliums gesagt wird Und das Wort ist Fleisch geworden etc. oder wir im Presbyterium vor dem Allerheiligsten Sakrament hergehen, beugen wir nur ein Knie.
Vom Sitzen
11. Wir sitzen aber im chor mit über den Knien gefalteten oder gekreuzten Ärmeln zu den Psalmen, wie an ohrem Ort angegeben, zu den Lesungen, wenn mehrere gelesen werden und zu den folgenden Responsorien, zu den Prophetien, zur Epistel, zum Gradualgesang, zum Vers und zum Traktus in der Messe bis zum Evangelium, wenn nichts anderes vermerkt ist: Ausgenommen allerdings, wenn das Allerheiligste Sakrament ausgesetzt ist. Dann [sitzen wir] zum Mandatum [Fußwaschung am Samstag] und zur Kollation oder der Kompletlesung. Niemand jedoch setze sich, bis nicht der erste Vers des Psalms beendet wurde, und wenn das Ehre sei dem Vater zu sprechen ist, erhebe man sich nach der Pause des letzten Verses.
Freitag, 15. Juli 2011
Rituale cisterciense Deutsch - 1. Buch, 8. Kapitel (1-7): Wie die Brüder sich im Chor verhalten sollen
Rituale cisterciense (1892), 1. Buch, 8. Kapitel, 1-7:
[1.] Wenn sie zu ihren Sitzen kommen, verneigen sie sich zum Altar hin, so sie von unten her [also: vom westlichen Eingang her] eintreten. Wenn sie aber oben eintreten, verneigen sie sich nicht; immer aber stehen sie in ihnen [den Stallen] zum Altar gewendet, bis das Zeichen der Hore gegeben ist.
2. In derselben Weise stehen wir in den Stallen, wenn das Invitatorium, die Versikel, der erste Segen einer jeden Nokturn, die Kurzlesungen, die Kurzresponsorien, die [Schrift-]Kapitel und ähnliches, was an seiner Stelle erklärt wird, gesungen werden.
3. Wir stehen überdies in den Stallen, jedoch einander zugewandt, oder Chor gegen Chor, mit aufgehobenen oder vor der Brust gekreuzten Ärmeln, zu den Psalmen, Hymnen, Cantica und allgemeinen Antiphonen, soweit nicht anders notiert.
4. Wir stehen ebenfalls, doch außerhalb der Stalle, zum Altar gewendet, sooft es heißt: O Gott, komm mir zu Hilfe etc. zu den regulären Horen, zu den feierlichen Kommemorationen, zum Salve Regina, zum Englischen Gruß an Sonntagen und während der gesamten Österlichen Zeit; ebenfalls, wenn etwas alleine gesungen werden muss, wie die Lesung, der Vers, das Kurzresponsorium. Zu wissen ist, dass, sooft wir außerhalb der Stalle stehen, entweder zum Altar gewandt oder (wie bald zu sagen sein wird) zueinander, wir barhäuptig sind und die Hände unter den Ärmeln seitlich herabhängen lassen.
5. Wir stehen nämlich wiederum außerhalb der Stalle, jedoch einander zugewandt, wenn gesungen wird O Gott, komm mir zu Hilfe etc. beim Marianischen Offizium, sofern nichts anderes vermerkt ist, zu den feierlichen Antiphonen nach den Psalmen oder den Cantica aus dem Evangelium [Magnificat, Benedictus], zu den feierlichen Hymnen, wenn wir irgendetwas anstimmen etc.
6. Es ist zu wissen, dass diejenigen, die in der Abts- oder Priorstalle stehen, und diejenigen, die in den angrenzenden Stallen stehen im unteren Teil des Chores, immer zum Altar gewendet stehen müssen: Ausgenommen [der Fall], wenn sie sich bei den Vigilien zum Evangelium wenden, das verkündet wird.
Von der Verneigung
7. Wir verneigen uns außerhalb der Stalle einander zugewandt mit über den Knien verschränkten Ärmeln zum Vers Ehre sei dem Vater bis zum Wie im Anfang, zu den Kollektengebeten von der Seligen Jungfrau Maria und anderen feierlichen Kollekten in den Laudes, der Messe und in der Vesper. Wir verneigen uns jedoch über den Miserikordien, das heißt wir verharren in den Stallen auf den oberen Teil der sitze mit entblößtem Haupt und verneigt, die Ärmel über den Knien verschränkt, zum Kyrie eleyson und zu den allgemeinen Kollektengebeten an Festtagen und sooft es vermerkt ist.
(...)
[1.] Wenn sie zu ihren Sitzen kommen, verneigen sie sich zum Altar hin, so sie von unten her [also: vom westlichen Eingang her] eintreten. Wenn sie aber oben eintreten, verneigen sie sich nicht; immer aber stehen sie in ihnen [den Stallen] zum Altar gewendet, bis das Zeichen der Hore gegeben ist.
2. In derselben Weise stehen wir in den Stallen, wenn das Invitatorium, die Versikel, der erste Segen einer jeden Nokturn, die Kurzlesungen, die Kurzresponsorien, die [Schrift-]Kapitel und ähnliches, was an seiner Stelle erklärt wird, gesungen werden.
3. Wir stehen überdies in den Stallen, jedoch einander zugewandt, oder Chor gegen Chor, mit aufgehobenen oder vor der Brust gekreuzten Ärmeln, zu den Psalmen, Hymnen, Cantica und allgemeinen Antiphonen, soweit nicht anders notiert.
4. Wir stehen ebenfalls, doch außerhalb der Stalle, zum Altar gewendet, sooft es heißt: O Gott, komm mir zu Hilfe etc. zu den regulären Horen, zu den feierlichen Kommemorationen, zum Salve Regina, zum Englischen Gruß an Sonntagen und während der gesamten Österlichen Zeit; ebenfalls, wenn etwas alleine gesungen werden muss, wie die Lesung, der Vers, das Kurzresponsorium. Zu wissen ist, dass, sooft wir außerhalb der Stalle stehen, entweder zum Altar gewandt oder (wie bald zu sagen sein wird) zueinander, wir barhäuptig sind und die Hände unter den Ärmeln seitlich herabhängen lassen.
5. Wir stehen nämlich wiederum außerhalb der Stalle, jedoch einander zugewandt, wenn gesungen wird O Gott, komm mir zu Hilfe etc. beim Marianischen Offizium, sofern nichts anderes vermerkt ist, zu den feierlichen Antiphonen nach den Psalmen oder den Cantica aus dem Evangelium [Magnificat, Benedictus], zu den feierlichen Hymnen, wenn wir irgendetwas anstimmen etc.
6. Es ist zu wissen, dass diejenigen, die in der Abts- oder Priorstalle stehen, und diejenigen, die in den angrenzenden Stallen stehen im unteren Teil des Chores, immer zum Altar gewendet stehen müssen: Ausgenommen [der Fall], wenn sie sich bei den Vigilien zum Evangelium wenden, das verkündet wird.
Von der Verneigung
7. Wir verneigen uns außerhalb der Stalle einander zugewandt mit über den Knien verschränkten Ärmeln zum Vers Ehre sei dem Vater bis zum Wie im Anfang, zu den Kollektengebeten von der Seligen Jungfrau Maria und anderen feierlichen Kollekten in den Laudes, der Messe und in der Vesper. Wir verneigen uns jedoch über den Miserikordien, das heißt wir verharren in den Stallen auf den oberen Teil der sitze mit entblößtem Haupt und verneigt, die Ärmel über den Knien verschränkt, zum Kyrie eleyson und zu den allgemeinen Kollektengebeten an Festtagen und sooft es vermerkt ist.
(...)
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